Creatives für Immobilienanzeigen: Bild, Karussell, Video oder Reels?

Das Creative ist der Teil der Anzeige, den Menschen tatsächlich sehen. Alles andere sieht nur der Algorithmus.

Bevor Budget, Zielgruppe oder Zielseite eine Rolle spielen, muss das Bild oder Video im Feed auffallen. Deshalb fragen viele Makler, welches Format für Immobilienanzeigen auf Facebook und Instagram das richtige ist: ein Einzelbild, ein Karussell (englisch: Carousel), ein Video oder ein Reel? Und wie kommen Bilder und Texte aus dem CRM in die Anzeige, ohne dass jemand sie ein zweites Mal zusammensucht?

Dieser Beitrag ordnet die Formate ein, zeigt Beispiele für den Einstieg in Reels und Stories und erklärt, wie Katalog-Anzeigen mit den Bildern aus Ihrem CRM arbeiten. Er gehört zu unserem Überblick Immobilien abseits der Portale.

Stand: 29.09.2026

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Bitte lassen Sie sich von Ihrem Rechtsanwalt individuell beraten. Wir beschreiben, wie wir Anzeigen und Anfragen technisch aufsetzen. Eine rechtliche Einschätzung geben wir nicht.

Welche Formate es gibt und wofür sie passen

Es gibt kein Format, das immer gewinnt. Es gibt eines, das zum Objekt und zum Ziel der Kampagne passt. Die vier Formate haben unterschiedliche Stärken:

Format Stärke Passt zu Aufwand
Einzelbild sofort verständlich erster Eindruck, ein starkes Titelbild gering
Karussell mehrere Bilder zum Durchblättern Rundgang durch Räume oder mehrere Objekte mittel
Video Raumgefühl, Lage, Stimmung Objekte, die vom Eindruck leben hoch
Reels und Stories Hochformat, bildschirmfüllend kurzer Einstieg, Aufmerksamkeit für ein Objekt mittel

Ein paar technische Eckpunkte, die Meta für Anzeigen vorgibt oder empfiehlt:

  • Feed: quadratisch (1:1), mindestens 1.080 × 1.080 Pixel.
  • Reels und Stories: Hochformat (9:16).
  • Karussell: zwei bis zehn Karten pro Anzeige.

Welches Format für Ihre Objekte besser funktioniert, lässt sich nicht aus einer Tabelle ablesen. Das zeigt ein Test – dazu weiter unten mehr.

Katalog-Anzeigen: Das Creative kommt aus dem CRM

In einer Katalog-Anzeige baut Meta die Anzeige aus den Daten Ihres Immobilienkatalogs: Bilder, Titel, Preis und Lage. Diese Daten übernehmen wir automatisch aus Immobilien-CRMs wie Propstack oder onOffice. Niemand lädt Bilder herunter, tippt Texte neu oder passt Formate von Hand an. Wie Objekte aus dem CRM in den Katalog kommen, beschreibt der Überblick zur CRM-Anbindung für Social-Media-Anzeigen.

Das hat eine Kehrseite: Die Qualität Ihrer Objektdaten ist die Qualität Ihrer Anzeige. Worauf es im CRM ankommt:

  • Bildqualität: ausreichend groß, gut belichtet, aufgeräumte Räume. Ein dunkles Titelbild bleibt auch im Feed dunkel.
  • Das erste Bild bewusst wählen: Es ist das, was im Feed zuerst zu sehen ist. Oft ist das nicht das Wohnzimmer, sondern der Blick nach draußen oder die Küche.
  • Titel kurz halten: Im Feed ist wenig Platz. Was im Exposé als Überschrift funktioniert, ist für eine Anzeige oft zu lang.
  • Angaben aus dem Energieausweis: Der Katalog hat dafür kein eigenes Feld. Wo die Angaben nötig sind, stehen sie bei uns deshalb in der Anzeige, bevorzugt im Anzeigentext.

Zu jedem Objekt lassen sich im Kundenbereich außerdem Bilder und Beitragstexte für Ihre eigenen Kanäle erzeugen. Anzeigen und normale Beiträge greifen damit auf denselben Bestand zurück. Wie daraus ein Plan wird statt einzelner Posts, zeigt unser Beitrag Social-Media-Content planen und erstellen.

Hook-Ideen für Reels und Stories

Ein Reel entscheidet sich in den ersten Sekunden. Der Einstieg – der sogenannte Hook – macht neugierig, spricht einen konkreten Wunsch an und passt zu den Menschen, für die das Objekt gedacht ist. Viele Immobilien-Reels scheitern nicht am Objekt, sondern an einem Einstieg, der nichts verspricht.

Beispiele als Vorlage. Die eckigen Klammern füllen Sie mit den Angaben Ihres Objekts:

  1. „[Zimmer] Zimmer, [Besonderheit], [Lage]. Kommen Sie mit rein.“
  2. „Der Blick vom Balkon zuerst. Der Rest danach.“
  3. „Drei Dinge, die Sie auf dem Grundriss nicht sehen.“
  4. „Preis, Lage, Grundriss – alles in 20 Sekunden.“
  5. „Sie suchen in [Ort]? Dann schauen Sie sich das an.“
  6. „Hausgeld, Rücklage, Nebenkosten – offen vorgerechnet.“
  7. „Vom ersten Anruf bis zur Übergabe: So läuft ein Kauf bei uns.“
  8. „Vermietet, gepflegt, [Ort]: die Zahlen zu dieser Wohnung.“

Bewusst nicht in der Liste: Einstiege, die Druck machen („nur noch kurz verfügbar“), und Zahlen, die sich nicht belegen lassen. Beides zieht Aufmerksamkeit, aber nicht die richtige.

Drei Handgriffe, die fast jedem Reel helfen:

  • Hochformat (9:16) drehen, nicht nachträglich zuschneiden.
  • Untertitel einblenden, damit das Reel auch ohne Ton verständlich ist.
  • Einen klaren nächsten Schritt am Ende nennen, etwa „Exposé auf unserer Website“.

Der Hook übernimmt dabei auch einen Teil der Zielgruppen-Auswahl, weil Meta bei Immobilienanzeigen nur noch eingeschränkte Filter zulässt. Wie das zusammenhängt, beschreibt der Beitrag zum Targeting für Immobilienanzeigen 2026.

Testen statt raten

Welches Creative für Ihre Objekte trägt, zeigt ein Vergleich. Damit der Vergleich etwas aussagt, halten Sie ihn einfach:

  • Zwei bis drei Varianten, nicht zehn. So bekommt jede Variante genug Auslieferung für einen fairen Vergleich.
  • Eine Sache ändern: das erste Bild oder den ersten Satz – nicht beides gleichzeitig.
  • Geduld beim Umbauen: Nach größeren Änderungen muss sich die Auslieferung neu einspielen. Ändern Sie erst, wenn der Vergleich steht.
  • Das Richtige messen: Likes und Klicks zeigen Aufmerksamkeit. Ob ein Creative trägt, zeigt sich an Anfragen, Besichtigungen und Abschlüssen.

Grundsätzlich ja. 5 € am Tag reichen für alle Objekte zusammen, wenn die Kampagne geschickt aufgebaut ist. Das kann die Reichweite spürbar stärken und Besucher auf Ihre Website bringen – auch Menschen, die Ihnen bisher nicht folgen. In einer Katalog-Kampagne vergleichen Sie dann weniger einzelne Motive als die Frage, welche Objekte und welche Titelbilder Reaktionen auslösen. Am besten läuft die Kampagne dauerhaft – mit wechselnden Objekten live aus dem CRM, mit Messung und automatischer Optimierung.

Wer später gezielt auf Anfragen optimieren möchte: Laut Meta braucht eine Anzeigengruppe dafür etwa 50 Optimierungsereignisse in sieben Tagen. Dann kann ein höheres Budget sinnvoll sein.

Häufig gestellte Fragen

Welches Format eignet sich für den Einstieg mit kleinem Budget? ▼

Eine Katalog-Anzeige mit den Bildern, die ohnehin im CRM liegen. Sie braucht keine eigene Produktion und zeigt Einzelbilder oder Karussells aus Ihrem Bestand. Videos und Reels lohnen sich zusätzlich für Objekte, die vom Eindruck leben.

Sind Reels oder Bilder besser für Immobilienanzeigen? ▼

Das hängt vom Ziel und vom Objekt ab. Reels eignen sich, um Aufmerksamkeit für ein Objekt zu wecken. Bilder und Karussells zeigen schnell, was das Objekt bietet. Welche Variante bei Ihnen trägt, zeigt ein Test mit zwei bis drei Varianten.

„Immer wieder genialen Input und schätze Robert sehr …“

Google-Bewertung – Michael Schwall

Wie viele Varianten brauche ich für einen Test? ▼

Zwei bis drei. Ändern Sie pro Variante nur eine Sache, etwa das erste Bild oder den ersten Satz. So bekommt jede Variante genug Auslieferung, um sie fair zu vergleichen.

Kann ich Objektfotos direkt aus meinem CRM verwenden? ▼

Ja. Bei Katalog-Anzeigen übernehmen wir Bilder, Titel, Preis und Lage automatisch aus Immobilien-CRMs wie Propstack oder onOffice. Neue Objekte kommen hinzu, verkaufte und vermietete fallen heraus. Ob Ihr CRM angebunden werden kann, klären wir im Gespräch.

Muss ein Video professionell produziert sein? ▼

Nicht zwingend. Ein ruhig gefilmtes Smartphone-Video im Hochformat mit gutem Licht und Untertiteln reicht für viele Objekte. Wichtiger als die Kamera sind der Einstieg, die Untertitel und ein klarer nächster Schritt am Ende.

„Engagierte Arbeit, die immer wieder tolles Input liefert.“

Google-Bewertung – Richard A.

Wo stehen die Angaben aus dem Energieausweis? ▼

Wo Angaben aus dem Energieausweis nötig sind, stehen sie bei uns in der Anzeige, bevorzugt im Anzeigentext – der Katalog hat dafür kein eigenes Feld. Welche Angaben Ihr Objekt braucht, klären Sie bitte mit Ihrer Rechtsberatung. Eine rechtliche Einschätzung geben wir nicht.

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Fazit: Das Creative entscheidet, wer hinsieht

Es gibt kein Format, das immer gewinnt. Einzelbild und Karussell zeigen schnell, was ein Objekt bietet, Videos und Reels wecken Aufmerksamkeit. Wichtiger als eine teure Produktion sind ein bewusst gewähltes erstes Bild und ein Einstieg, der die richtigen Menschen anspricht. In Katalog-Anzeigen kommt beides aus dem CRM – die Pflege dort ist die Pflege der Anzeige.

Wenn Sie wissen möchten, wie Ihre Objektdaten als Anzeige aussehen würden, nehmen Sie gern Kontakt auf.

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Google Bewertungen

„Robert ist ein absoluter Könner seines Faches! Ich arbeite seit einem Jahr sehr erfolgreich mit Ihm und seinen erstellten Bildern/Posts zusammen.“

S
Stefan Müller

„Vielen Dank Robert für dein Engagement und immer wieder neuen Ideen.“

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REVE Immobilien

„Ich bin schwer begeistert von einem derartigen Engagement gepaart mit erstklassiger Expertise, Freundlichkeit und Humor .“

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DOMREAL

Die dargestellten Bewertungen wurden nicht auf ihre Echtheit überprüft.

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